Das waren die Voraussetzungen

Ein Ort, eine Gemeinde oder eine Stadt musste eine kulinarische hochwertige Besonderheit bieten (zum Beispiel ein regionaltypisches pflanzliches Erzeugnis, eine Wurst- oder Fleischspezialität, ein ortstypisches Gebäck, ein speziell gebrautes Bier oder einen vor Ort gefertigten Käse etc./o.Ä.).

 

Diese Besonderheit musste

  • einen nachweisbaren regionalen, kulturellen, traditionellen und/oder individuellen Bezug zu ihrer Heimat besitzen.
  • aus regionalen Rohstoffen bestehen,
  • in einem ortsansässigen Netzwerk/Verbund (zum Beispiel bestehend aus Hersteller, Anbieter, Vermarkter, Gastronomen) produziert/vertrieben werden.

 

 

Wer konnte sich als „Genussort“ bewerben?

Alle Gruppierungen, die ihre Geschäftsstelle und ihre Gebietskulisse in Bayern haben. Das können Zusammenschlüsse bestehend aus regionalen Netzwerken und Kooperationen sowie deren Akteure sein.

Um die Bewerbungsvoraussetzungen zu erfüllen, mussten durch die beteiligten Kooperationspartner mindestens drei der folgenden Bereiche abgedeckt werden:

  • Privatwirtschaftliche Unternehmen (z.B. Lebensmittelhandwerk)
  • Kommunale Träger und Institutionen
  • Regionale Institutionen, regionale Vereine und Interessensgruppen
  • Erzeugerstufe (z. B. Landwirte, Gärtner, Winzer, Jäger, Fischer)
  • Regionale Gastronomie

 

Wer war nicht teilnahmeberechtigt am Wettbewerb der „100 Genussorte Bayern“?

  • Einzelunternehmen, einzelne natürliche Personen, juristische Personen und Organisationen, die nicht in ein regionales Netzwerk bzw. in einen Zusammenschluss für die Bewerbung zu einem „Genussort“ eingebunden sind.
  • Mitarbeitende im Geschäftsbereich des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, sowie alle an der Konzeption und Umsetzung des Wettbewerbs beteiligte Personen. Gleichfalls ausgeschlossen sind deren Angehörige sowie Lebenspartner in eheähnlicher Gemeinschaft.
  • Minderjährige Bewerber/innen

 

Was musste bei der Teilnahme am Wettbewerb noch beachtet werden?

  • Eine ausreichend genaue Beschreibung und Begründung für die Bewerbung als „Genussort“.
  • Es mussten die persönlichen Daten eines Ansprechpartners/einer Ansprechpartnerin (Vorname, Nachname, Adresse, E-Mail-Adresse, Telefon- bzw. Mobilnummer) bei der Einreichung der Bewerbungsunterlagen im Bewerbungsbogen angegeben werden. Für die Richtigkeit der angegebenen Kontaktdaten waren die Teilnehmenden verantwortlich.
  • Die LWG war berechtigt, einzelne Personen der jeweiligen Zusammenschlüsse von der Teilnahme auszuschließen, sofern berechtigte Gründe, wie z. B. Verstoß gegen die Teilnahmebedingungen oder Missachtung von Rechten Dritter vorlagen.
  • Innerhalb der Ausschreibungsrunde(n) wurden durch die Bewertung der Jury die 100 besten Genussorte in Bayern ausgewählt.
  • Beim Wettbewerb wurden ausschließlich Fotos und Unterlagen zum Wettbewerbsthema „Genussort“ angenommen – nicht dazu passende Bilddokumente und Texte wurden von der Bewertung ausgeschlossen.
  • Den Teilnehmenden stand die Ausgestaltung der Bewerbung frei. Dasselbe galt für eventuelle Bearbeitungen und Ergänzungen an den digitalen Bilddokumenten.
  • Die mit einem * geforderten Angaben waren verpflichtend auszufüllen.
  • Die Antwortfelder der offen gestellten Fragen waren auf 1.900 Satzzeichen (inkl. Leerzeichen) begrenzt. Die Antworten sollten am besten im Voraus formuliert und ggf. auf das Wesentliche gekürzt werden.
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