Sesslach – Coburg – Bad Staffelstein

Tourlänge gesamt ca. 41 km

Auto:

Fahrtzeit gesamt ca. 42 Minuten

Fahrrad:

Fahrtzeit gesamt ca. 2 Stunden, 20 Minuten

Bahn/Bus:

Fahrtzeit gesamt ca. 1 Stunde, 25 Minuten

Sesslach, 96145

Die Tour beginnt in Sesslach, das bereits seit 1335 das Stadtrecht besitzt. Die Stadtmauer, die drei vollständig erhaltenen Tore und die vier Wehrtürme bilden einen hübschen mittelalterlichen Rahmen für die prächtigen Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert in der Stadtmitte. Das malerische Stadtbild wurde deshalb schon mehrfach als Filmkulisse genutzt. Immer freitags vollzieht sich in der Pfarrgasse 250 ein erstaunliches Ritual: Die Straße wird offiziell gesperrt und ist ab dann nur noch „Frei für Bierabholer“. Im Kommunbrauhaus kann sich dann tatsächlich jeder das gebraute Bier in diverse Behältnisse abfüllen lassen und nach Hause tragen. Niemals wurde und wird dieses Bier in Flaschen abgefüllt. Als Gast können Sie das „Hausbier“ in zwei Sesslacher Gasthäusern genießen: Im Gasthof „Reinwand“ und im „Roten Ochsen“. Von Januar bis Ende März baut die Wirtsfamilie des Roten Ochsen außerdem sonntags ein Kloßbuffet auf und dort können Sie sage und schreibe 14 verschiedene selbstgemachte Kloßsorten probieren!

Touristinformation:
Link zu Google-Maps:

>> Sesslach

Gastronomie:
  • Landgasthof Roter Ochse, Flenderstraße 95
  • Gasthof Reinwand, Maximiliansplatz 99
  • Pörtnerhof, Luitpoldstraße 15
  • Brauereigasthof Scharpf, Heilgersdorfer Hauptstraße 16 (Ortsteil Heilgersdorf)
Metzgerei:
  • Altstadtmetzgerei Franz, Maximiliansplatz 100
  • Fleischerei Brehm, Dietersdorfer Str. 8
Bäckerei:
  • Bäckerei Schoder, Luitpoldstraße 31
Café:
  • Hofcafe Mohnbiene, An der Lache 6 (Ortsteil Gemünda)
Brände:
  • Dressel Hof, Am roten Brunnen 1 (Ortsteil Gemünda)

Die Brauerei Trunk beliefert: Gasthof Goldener Hirsch, Diözesanhaus Vierzehnheiligen, Obermain Therme, Salzstube am Kurpark, Gaststätte Am Stadtturm, Gasthof Alte Mühle und Stereobar in Bad Staffelstein.

Bäcker Dinkel versorgt die Gaststätten Dinkel, Zum Kutscher, Brauerei Trunk, Zur Scheune, Bräustübl, Fuchsenmühle, Zur schönen Schnitterin.

Familie Schorn aus Stublang beliefert die Staffelbergklause auf dem Staffelberg mit Holzofenbrot aus eigener Herstellung.

Die Hopfenmühle Ellner liefert Forellen z.B. an den Gasthof Grüner Baum, Bräustübl und die Forellenzucht Hopfengartenquelle an den Gasthof Dinkel in Weisbrem, beides in Bad Staffelstein.

Die Brauer nehmen natürlich ihr selbst gebrautes Bier zum Ausschank in der eigenen Gaststube her.

Der Landgasthof Schwarzer Adler schenkt zudem das Bier von Hetzel Bräu aus.

Nächstes Ziel:

Entfernung Sesslach – Coburg: 15,6 km

Auto:

Fahrtzeit gesamt ca. 19 Minuten

Fahrrad:

Fahrtzeit gesamt ca. 1 Stunde

Bahn/Bus:

Fahrtzeit gesamt ca. 32 Minuten

Coburg, 96450

Auf der Fahrt nach Coburg kommt man über die B303 direkt am Wildpark Tambach vorbei. Mit Kindern ist das auf jeden Fall einen Abstecher wert.

In Coburg parken Sie Ihren Wagen zentrumsnah am Großparkplatz oder in den Parkhäusern und schlendern kreuz und quer durch die historische Altstadt. Das Bild der Residenzstadt wird maßgeblich durch den Schlossplatz mit dem Schloss Ehrenburg, dem Landestheater und dem Palais Edinburgh (Bürglaß- Schlösschen) bestimmt. Der Hofgarten, ein herrlicher Landschaftspark, zieht sich bis hinauf zur berühmten Veste Coburg, dem Wahrzeichen der Stadt. Den Mittelpunkt der Altstadt bildet der Marktplatz und dort stoßen Sie auch schon auf eine der drei historischen Spezialitäten: die Coburger Bratwurst. Sie muss genau 31 cm lang sein und kommt roh auf den Rost. Ihre Rezeptur stammt bereits aus dem Jahr 1485. Ihr Geschmack wird zusätzlich durch das Anbraten über trockenen Kiefernzapfen geprägt. Wenn Sie über Mittag in eines der zahlreichen Gasthäuser einkehren, sollten Sie unbedingt die zweite Spezialität bestellen: die „Rutscher“. Das sind Klöße mit einem hohen Anteil an gekochten Kartoffeln, deshalb „rutschen“ sie auf dem Teller hin und her. Im August findet dem „Rutscher“ zu Ehren sogar ein eigenes Fest statt, nämlich der Coburger Kloßmarkt. Den frischen Kloßteig können Sie übrigens auch in einer der Coburger „Klößereien“ kaufen. Beim anschließenden Verdauungsspaziergang gehen Sie dann noch an der Feinbäckerei Feyler vorbei und lassen sich die dritte Spezialität einpacken: die „Schmätzchen“, feine Honigplätzchen nach einem Rezept aus dem Jahr 1892.

Touristinformation:
Link zu Google Maps:

>> Coburg

Gastronomie:
  • Henneberger Haus, Goethestraße 3
  • Restautrant Künstler-Klause, Theaterplatz 4a
  • Coburger Klößerei, Judengasse 25
  • Münchner Hofbräu, Kleine Johannisgasse 8
Bäckerei:
  • Bäckerei Konditorei Café Wilhelm Feyler, Rosengasse 6-8
Klößerei:
  • Coburger Klößerei: Judengasse 25
  • Klößerei Lindenhof, Ketschenbacher Straße 161, 96465 Neustadt

Nächstes Ziel:

Entfernung Coburg – Bad Staffelstein: 24,7 km

Auto:

Fahrtzeit gesamt ca. 23 Minuten

Fahrrad:

Fahrtzeit gesamt ca. 1 Stunde, 20 Minuten

Bahn/Bus:

Fahrtzeit gesamt ca. 52 Minuten

Bad Staffelstein, 96231

Auf der Fahrt von Coburg nach Bad Staffelstein über die A73 liegt die berühmte Basilika Vierzehnheiligen auf dem Weg. Der spektakuläre Innenraum mit seinen vielen Rokoko-Elementen ist in jedem Fall einen Stopp wert.

In Bad Staffelstein selbst befinden sich noch Teile der mittelalterlichen Stadtmauer sowie ein Stadtturm. Mittelpunkt der Stadt ist der Marktplatz mit seinem imposanten Rathaus aus dem 17. Jahrhundert. Beim Spaziergang durch die Gassen stoßen Sie auf liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser, zwei Kirchen und drei barocke Kapellen.

Bemerkenswert ist die Anzahl der Brauereien, die sich in und rund um Bad Staffelstein befinden. Ganze zehn Familienbetriebe brauen nach traditionellem Rezept. Das Bier spielt dementsprechend so gut wie bei allen Genussmomenten eine Rolle: Der Braumeister der Staffelbergbräu und Wirt des Gasthofes Bräustübl ist zusätzlich Metzgermeister. Deshalb verwendet er das selbst gebraute dunkle Bier auch für die Zubereitung von Soßen. Sogar die Äpfel für den Apfelkuchen werden im dunklen Bier getränkt und bringen so einen besonderen Geschmack mit sich. Tradition wird in der Brauerei „Hennemann“ in Stublang großgeschrieben: Noch heute wird zum Bierbrauen eine Eisensudpfanne und Holzofenfeuerung benutzt. Auch die Bäckereien in Bad Staffelstein halten die Tradition hoch. So wird beispielsweise das Serkendorfer Mühlenbrot nach dem überlieferten Familienrezept gebacken und die Bäckerei Schauer backt Brot mit Hilfe eines eigenen Natursauerteiges.

Touristinformation:
Gastronomie:
  • „Bräustübl“, Mühlteich 7
  • Hotel Sonnenblick
  • Hotel- Gasthof Zum Löwen
  • Gasthof Dinkel
  • Angerstübla
  • Klosterschänke Banz
  • Berggasthof
  • Gasthof Grüner Baum
  • Stephans Wirtshaus
Bäcker:
  • Bäckerei Dinkel, Am Mühlenweg 1 (Ortsteil Serkendorf)
  • Bäckerei Schauer, Serkendorfer Straße 16 (Ortsteil Uetzing)
  • Tante Emma Laden Reichert, Stublanger Straße 2 (Verkauf von Holzofenbrot der Bäckerei Dinkel)
Metzgerei:
  • Schütz, Lahmer Straße 1
Bier:
  • Staffelbergbräu, Mühlteich 7
  • Brauerei Trunk, Vierzehnheiligen 3
  • Brauerei Hennemann, Am Dorfbrunnen 13 (Ortsteil Stublang)
  • Hetzel Bräu, Frauendorf 11
Marmelade, Senf:
  • Direktvermarktung Adelgunde Gagel, Mühlteich 5



Alle Adressangaben wurden von den einzelnen Genussorten zur Verfügung gestellt und für die Tourenvorschläge vollständig übernommen. Eine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit wird nicht übernommen.“

Bayerisches Staatsministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Forsten