Rennsteigregion im Frankenwald



Tourlänge Rennsteig auf bayerischem Boden: 14,7 km

Entfernungen und Fahrzeiten zwischen den Orten:

  • Tettau – Steinbach am Wald: 12,4 km, 12 Minuten
    (mit dem Rad über Frankenwaldhochstraße 10,8 km, 2 Stunden 17 Minuten)
  • Steinbach am Wald – Ludwigstadt: 6,7 km, 7 Minuten
    (mit dem Rad, ebenfalls über B85, 6,4 km, 1 Stunde 12 Minuten)
  • Ludwigstadt – Reichenbach: 8,4 km, 10 Minuten
    (mit dem Rad über Frankenwaldhochstraße 12,1 km, 52 Minuten)
  • Reichenbach – Teuschnitz: 4 km, 5 Minuten
    (mit dem Rad über Frankenwaldhochstraße 3,9 km, 16 Minuten)
  • Teuschnitz – Tschirn: 6,3 km, 7 Minuten
    (mit dem Rad über Frankenwaldhochstraße 6,3 km, 32 Minuten)



Rennsteigregion im Frankenwald, 96337

Willkommen im grünen Herzen Deutschlands: Die Rennsteigregion im Naturpark Frankenwald besticht durch dichte Wälder, schöne Wanderwege, klare saubere Luft und herrliche Panoramen. Namensgeber für die Region ist DER Rennsteig, Deutschland ältester, bekanntester und beliebtester Höhenwanderweg (Kammweg), der größtenteils durch den Thüringer Wald führt – und in der Rennsteigregion im Frankenwald auf bayerischem Boden verläuft.

Gut erreichbar ist die Rennsteigregion mit dem Auto wie mit dem Zug. Sie liegt zwischen den sich schneidenden Autobahnen A9, A4, A70 und A73. In Ludwigsstadt und Steinbach/Wald gibt es einen Bahnhof, weitere Orte sind Tettau, Reichenbach, Teuschnitz und Tschirn. Ein großes Wegenetz für Wanderer und Fahrradfahrer verbindet diese Orte innerhalb der Region und bietet Etappen für jede Kondition und jeden Geschmack.

Auf eine Teilstrecke des Rennsteigs sei hier besonders hingewiesen: Zwischen Steinbach im Wald und Brennersgrün sieht man nämlich die schönsten wappengeschmückten Grenzsteine, aus verschiedenen Jahrhunderten. Der Gründer des Rennsteigvereins verliehen diesem Stück des Rennsteiges deshalb auch den Namen „Schönwappenweg“. Westlich von Steinbach im Wald passiert der Rennsteig an der „Schleifenwiese“ die Landesgrenze zwischen Bayern und Thüringen.

Aber ganz gleich, welche weiteren Ziele wir auf unserer Genusstour ansteuern wollen, die Natur in der Rennsteigregion lohnt jeden Weg. Die ausgewiesenen Schutzgebiete belegen die ökologische Bedeutung der Landschaft mit ihren vielfältigen Biotopen – von Auengebieten und Bachläufen über Moore bis hin zu großflächigen, kaum zerschnittenen Waldflächen. Überall gibt es Feuchtlebensräume und kräuterreiche Magerwiesen. Ein besonders schönes Biotop ist die Teuschnitz Aue, eine Hochfläche (in 650 m Höhe) und ein unberührter Flecken Erde, der Rückzugsgebiet für viele vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten ist. Hier piept, zirpt, summt und surrt das Leben, und es blüht und duftet herrlich – dank Arnika, Bärwurz, Holunderknabenkraut und vieler anderer Kräuter.

Nicht selten begegnen Wanderer und Radfahrer mitten im saftigen Grün zottligen Wesen, die gemütlich grasen: Schottische Hochlandrinder stehen ganzjährig auf der Weide, ihr Kuhdung sorgt in den Wiesen für ein besseres Wachstum vieler Kräuter, ohne zu überdüngen.

Die Grundlage aus geologischer Sicht ist Schiefer, etwa 300 Millionen Jahre alt – das blaue Gold, das bereits Alexander von Humboldt beeindruckte. Es prägt auch heute noch die Region. Die kleinen Ortschaften mit ihren schiefergedeckten Häusern, die sich in die sanften Hügel mit ihren weiten Fichtenwäldern einfügen, verbinden sich zu einer beeindruckenden Kulisse. Über allem thront die Burg Lauenstein, die Mantelburg, deren ältester Bereich bereits seit Mitte des 12. Jahrhunderts besteht.

Die Küche der Rennsteigregion im Frankenwald – so einfach und bodenständig sie ist – weiß durch hohe Qualität und außergewöhnlich guten Geschmack zu überzeugen. Örtliche Metzgereien wie Wagner, Stauch oder Stüber verarbeiten das Fleisch der Weidetiere weiter zu Leckereien wie Bärwurzbratwürste und anderen Spezialitäten. Kartoffelsorten wie die „Rote aus dem Frankenwald“ oder die „Blaue aus dem Frankenwald“ gedeihen bestens. Aufbauend auf überlieferten Rezepten werden die Gerichte meist mit Kräutern verfeinert, für Kenner und Genießer sind Beilagen wie Bratkartoffeln mit Bärwurzsamen ein Genuss. Wildkräuter sind wieder sehr populär, vor allem in der Arnikastadt Teuschnitz belebt man altes Wissen wieder neu und kredenzt daraus schmackhafte Gerichte. Im Tropenhaus Klein-Eden in Tettau gedeihen tropische Früchte unter Glas und werden zu Marmeladen und Chutneys verarbeitet. Ganz in der Nähe, in der Bäckerei Ruß, backen sie klassisches Sauerteigbrot mit aromatischer Gewürzmischung im Holzofen. Während das Gasthaus Anno Domini die klassischen Ochsenbäckchen mit Rotweinsoße neu interpretiert.

Die Gastronomen, Metzgereien, Manufakturen und Direktvermarkter entwickeln immer wieder neue Gerichte und Produkte, ohne das Traditionelle aus dem Blick zu verlieren.

Natürlich kennt die Frankenwaldküche auch süße Verführungen. Ein besonders namhafter Vertreter, die Lauenstein Confiserie, stellt seit über 50 Jahren Pralinen fast ausschließlich in Handarbeit her – überzeugen Sie sich selbst von den Edelmarzipan-Röllchen mit Walnüssen oder von neuen Kreationen wie Sanddorn- und Granatapfeltrüffel.

Link zu Google Maps:

>> Rennsteigregion im Frankenwald

Touristinformation:

Touristbüro Rennsteigregion in Ludwigsstadt
Lauensteiner Straße 44
96337 Ludwigsstadt
Tel. 09263-97541
info@rennsteigregion-im-frankenwald.de

Gastronomie:
  • Kartoffelrestaurant Anno Domini, Marktplatz 12 (Tettau)
  • Glas-Café, Glashüttenplatz 1-7, (Kleintettau)
  • Antikhotel Steinbacher Hof, Kronacher Straße 3, (Steinbach am Wald)
Erzeuger:
  • Lauenstein Confiserie, Confiserie Burg Lauenstein GmbH (Ludwigstadt)
  • Handwerk & Kultur erleben GbR, Metzgerei Wagner (Teuschnitz)
  • Wela Suppen und Gewürze, Wela-Trognitz Fritz Busch GmbH & Co. KG (Ludwigstadt)
  • Bäckerei Hubert Ruß (Tettau)
  • Schottische Hochland-Rinderzucht Frankenwald GmbH & Co KG (Tettau)
  • Monika Barnickel (Buchbach)
  • Tropenhaus Klein-Eden (Kleintettau)
  • Silke Wittmann (Steinbach an der Haide)
Initiativen und Kleinunternehmen:
  • Rennsteigregion im Frankenwald e.V.
  • Arnikaverein e.V
  • Arnikaakademie



Alle Adressangaben wurden von den einzelnen Genussorten zur Verfügung gestellt und für die Tourenvorschläge vollständig übernommen. Eine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit wird nicht übernommen.“

Bayerisches Staatsministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Forsten