Aschau im Chiemgau / Sachrang – Frasdorf – Prien am Chiemsee

Tourlänge gesamt ca. 17 km
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Fahrtzeit gesamt ca. 20 Minuten
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Fahrtzeit gesamt ca. 1 Stunde
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Bahn/Bus:

Fahrtzeit gesamt ca. 40 Minuten

Aschau im Chiemgau / Sachrang, 83229

Das Wahrzeichen Aschaus ist die markante dreigezackte Felskulisse der Kampenwand mit einer imponierenden Höhe von 1.669 Metern, die deshalb auch schon von Weitem erkennbar ist. Das hoch über dem Priental thronende Schloss Hohenaschau aus dem 12. Jahrhundert und die zweitürmige Kirche „Darstellung des Herrn“ bestimmen das reizvolle Ortsbild. Mehrere Kapellen, zum Teil mit interessanten Kunstschätzen, blumengeschmückte historische Häuser und der renaturierte Teil der Prien locken viele Besucher an. Etliche Traditionsgasthäuser stehen unter Denkmalschutz. An diesen Gebäuden sind meist Häuserschilder angebracht, die Ihnen etwas über die Geschichte des Hauses erzählen.

Selten findet man in einem Tal wie in Aschau i.Chiemgau und Sachrang ein so breites Angebot an regionaler Gastronomie, die zum Teil in jahrhundertealten Tradtions- und Tafernwirtschaften beheimatet ist. Von Saisonalem wie z.B. Kesselfleisch und Bauernenten oder Klassischem wie Apfelstrudel und Schmalznudeln reicht das Spektrum der Spezialitäten. Ein herausragendes Angebot bietet dabei das Gourmet-Restaurant von Sternekoch Heinz Winkler, Deutschlands erfolgreichstem Sternekoch.

Natürlich steht Ihnen auch Regionales „to go“ in Hülle und Fülle zur Verfügung: Im „Prientaler Bergbauernladen werden seit 2000 von mehreren Direktvermarktern nur regionale Produkte mit einem großen Anteil aus biologischen Anbau angeboten. Im über 500 Jahre alte Bergbauernhof der Familie Pfaffinger im Sachranger Ortsteil Mitterleiten gibt es Produkte aus der dazugehörigen Alm, wie zum Beispiel hausgebackenes Brot. Der Aschauer Jäger Jakob Hündl verkauft in seinem hauseigenen Hofladen und eigene Wildspezialitäten, als da wären Hirschsalami, Hirsch-Wurzen und Gams-Würste, um nur einige der Köstlichkeiten zu nennen. In der Priener Hütte, die mitten im Naturschutzgebiet Geigelstein liegt, wird einmal die Woche auf dem Berg extra Brot im eigens errichteten Holzofen gebacken, um die Gäste damit zu bewirten, aber es auch zum Verkauf anzubieten. Und die Gori Alm auf ca. 1100 m bietet neben der eigenen Hausschlachtung auch einen vorzüglichen Kaiserschmarrn mit selbst produziertem Schmalz. Die Traditions-Ortsbäckerei und Konditorei Bachhuber kreiert ausgezeichnete handgemachte Pralinen. Eine davon ist die nach dem Aschauer-Berg benannte „Zellerhornpraline“. Eine Köstlichkeit, die aus handgeschöpfter Schokolade und einem Geheimrezept zusammengestellt wurde. Aber auch das frische Holzofenbrot, das Sie dort erwerben können, ist köstlich. Die Bäckerei hat sich dafür einen extra Holzofen errichtet, um mehrmals wöchentlich frisches Holzofenbrot zum Verkauf anbieten zu können. Im Bergsteigerdorf Sachrang gibt es vom Museums-Verein-Müllner-Peter ebenfalls einen Holzbackofen für eine spezielle Holzofen-Brot-Verkostung.

Der Dorfladen Sachrang hat passend zum Bergsteigerdorf Sachrang einen „Bergsteigerschnaps“ erfunden und im Burgladerl des Schlosses Hohenaschau gibt es eine „Schloss-Praline“ von der örtlichen Konditiorei. Eine Schokoladenkomposition mit ansprechendem Aschau-Motiv ist das „Aschauer Busserl“. Sie wollen es etwas herzhafter? Dann besorgen Sie sich die Kampenwandsalami mit Walnüssen aus der Region von der Dorfmetzgerei Angermann. Der Blechblasinstrumentenbauer Peter Baumann hat sich als Hobby noch eine kleine Privatbrauerei Hohenaschau aufgebaut. Dort werden Dunkel-Bier, Märzen-Bier in einer ganz exklusiven Menge abgefüllt. Die auf über 1.200 m gelegene Möslarnalm produziert eigenen Käse, und veredelt diesen zum „Eingelegte Kampenwand-Käse“. Das Cafe Pauli ist ein beliebtes Ausflugslokal: Alle Torten werden selbstgemacht und der Seniorchef Paul Kink ist ein bilderbuchreifer Wirt und Bayer. Immer in Lederhose begrüßt er die Gäste, geht von Tisch zu Tisch und verkörpert dabei bayerische Wirtshaus-Kultur. Und wenn Sie sich beim Genießen ein bisschen bewegen wollen, machen Sie einfach bei einem der kulinarischen Rundgänge unter dem Titel „Bavarian-Walking“ mit, die von der Vereinigung der Aschauer Bäuerinnen und Landfrauen angeboten werden.

 

Link zu Google Maps:

>> Aschau

Touristinformation:

Tourist Info Aschau im Chiemgau
Kampenwandstr. 38
83229 Aschau i.Chiemgau
Tel. 08052 90 49 0
info@aschau.de

Nächstes Ziel: Frasdorf

gesamt ca. 4 km
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Fahrtzeit gesamt ca. 5 Minuten
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Fahrtzeit gesamt ca. 16 Minuten
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Fahrtzeit gesamt ca. 23 Minuten

Frasdorf, 83112

Frasdorf ist ein reizvolles Fleckchen direkt am Fuße des Sagbergs gelegen, umrahmt von den Berggipfeln Hochries und Kampenwand. Wanderwege führen ins beliebte Hochriesgebiet mit seinen Almen und Berggasthöfen. Kulturell bedeutend ist vor allem die besonders exponiert liegende 500 Jahre alte Wallfahrtskirche St. Florian mit seinen gotischen Altären.

Im Chiemgau spielt die Milchviehhaltung eine wichtige Rolle. Dementsprechend gibt es hier viele Hersteller von leckeren Milchprodukten – das zeigt sich auch in Frasdorf. Die Käsespezialitäten vom Anderlbauer werden in der Hofkäserei direkt vor Ort nach alter Handwerkskunst und Tradition von Hand geschöpft und zu verschiedenen Schaf- Kuh- und Ziegenkäseprodukten verarbeitet. Außerdem wird im Hofladen Lammfleisch aus eigener Schlachtung sowie Honig und andere Schmankerl angeboten. Verwendet wird ausschließlich Milch aus biologischem Anbau. Die Schafe leben artgerecht und haben freien Auslauf, ihr Futter stammt zu 100 Prozent aus natürlicher Erzeugung. Die Kuhmilch, die dazugekauft wird, stammt aus der näheren Umgebung und ist ebenfalls biozertifiziert. Bei der Käserei Anderlbauer können Sie innerhalb einer Gruppe Führungen mit anschließender Verkostung erleben.

Wer es gerne etwas flüssiger hat, wird bei der Brennerei Guggenbichler fündig. Nur vollreifes Obst genügt den hohen Anforderungen und wird weiterverarbeitet. Der langjährige Erfahrungsschatz des Brennmeisters zeigt sich schließlich im Ergebnis: aromatische Brände, die reichen Genuss versprechen. Diese regionalen Produkte werden zum einen in den Küchen der ortsansässigen Gastronomie, wie in der Schlosswirtschaft Wildenwart, dem Landgasthof Karner mit Sternekoch Rehmann und beim Goldenen Pflug verarbeitet oder auf deren Speisekarte angeboten, sie sind zum anderen aber auch auf Märkten und Festen zu finden. Die Brennerei Guggenbichler bietet ebenfalls Brennerei-Führungen mit Verkostung der Edelbrände an. In der Bio-Gärtnerei Irmgärtchen können Sie biologisches Obst und Gemüse, Pflanzerl aus Selbstanbau u. v. m. im eigenen Hofladen kaufen oder einfach nur eine Führung mitmachen.In Frasdorf steht mit der Ramslmühle die einzige Getreidemühle in der weiteren Umgebung. Dort werden aus Weizen- und Dinkelkörnern Mehl, Dunst, Grieß, Vollkornmehl und Schrot hergestellt. Getreide und Rohstoffe stammen aus der nächsten Umgebung der Ramslmühle. Sie können vor Ort den Mahlvorgang erleben.

Link zu Google Maps:

>> Frasdorf

Touristinformation:

Tourist-Info Frasdorf
Hauptstr. 32
83112 Frasdorf
Tel. 08052 1796 25
info@frasdorf.de

Gastronomie:
Käse:
Destillate:
Mühlenprodukte:
  • Ramsl Landhandel und Mühle
    Rain 6
    Frasdorf-Wildenwart
    www.ramsl.net
Gemüse/Obst:

Nächstes Ziel: Prien

gesamt ca. 13 km
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Fahrtzeit gesamt ca. 15 Minuten
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Fahrtzeit gesamt ca. 40 Minuten
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Fahrtzeit gesamt ca. 14 Minuten

Prien am Chiemsee, 83209

Prien liegt direkt am Chiemsee, dem größten See Bayerns. Als ganzjährige Anlegestelle für die Schiffstour auf die Inseln Herren- und Frauenchiemsee ist Prien/Stock der wichtigste Ausgangspunkt für Ausflüge auf den See. In Prien entdecken Sie als Besucher jeden Tag ein neues „Fleckerl“. Zum Beispiel das ehemalige Handwerkerviertel mit seinen historischen Häusern, die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die alte Bockerlbahn, das Heimatmuseum sowie die Galerie im Alten Rathaus. Historisch begeisterte Kunstfreunde bestaunen die prächtigen Deckengemälde von Johann Baptist Zimmermann in der Priener Pfarrkirche sowie die Fresken aus dem 12. Jahrhundert in der Kapelle Urschalling.

Und wenn Sie irgendwann Hunger bekommen, dürfen Sie sich über eine ganz besondere Köstlichkeit des Chiemsees freuen: frischen Fisch. Ob geräuchert, gedünstet, gebraten, gebacken oder gegrillt – Fisch ist aus der Küche der Chiemsee-Region nicht wegzudenken. Ein echtes Schmankerl ist der Steckerlfisch, traditionell eine frisch gefangene Renke. Der Fischer bestreicht dafür den ausgenommenen Fisch mit einer Marinade aus Öl, Gewürzen und Salz und spießt ihn der Länge nach auf einen gewässerten Holzstock. Anschließend grillt er ihn kopfunter über der Holzkohleglut. Weitere Chiemseer Fischspezialitäten wie der Müllerin Art, Backfisch, Fischsalate oder Matjes werden überall in den Fischhütten und Restaurants serviert oder sind direkt bei den Berufsfischern erhältlich, denn Räucher- und Frischfisch kann bei allen Fischern in Prien direkt gekauft werden. Davon gibt es in Prien noch fünf Stück, deren Familientradition zum Teil bis in das 17. Jahrhundert zurückreicht.

Die Chiemseerenken und die Chiemseebrachsen zählen zu den wohlgenährtesten Fischen aus dem See und stellen generell eine regionale Spezialität in Prien am Chiemsee dar. Auch Hecht, Aal, Waller, Schleien, Karpfen oder Chiemseelachs sind regionaltypische Spezialitäten. Besonders gut schmecken die Chiemseefische, wenn sie früh am Morgen nach zwei bis drei Stunden im Rauch frisch geräuchert aus den altbewährten Räucheröfen geholt werden, die traditionell in der Regel noch mit Buchenholz befeuert werden. Chiemseerenken werden mittlerweile auch gerne als Renkenmatjes angeboten. Fischverarbeitung ist in Prien nach wie vor Handarbeit: Zuerst werden die Fische entweder trocken gesalzen (mit Speisesalz paniert) oder nass gesalzen (mit Hilfe einer Salzlake). Die Rezeptur der Salzung und Würzung der Fische sind Familiengeheimnisse und werden von Generation zu Generation überliefert. Anschließend werden die Fische mit Haken in die Räucherkammer gehängt. Dort bleiben sie ca. eine Stunde bei 120°C bei offenem Zug hängen. Nach dieser Zeit wird der Zug der Räucherkammer geschlossen und die Temperatur auf ca. 70°C heruntergefahren. Die vorhandene Feuerstelle wird ca. alle 20 Minuten mit getrockneten Buchensägespänen abgehängt, um eine genügend hohe Rauchentwicklung zu erhalten. Nach zwei weiteren Stunden, wenn der Fisch eine schöne goldgelbe Farbe erhalten hat, ist der Räuchervorgang beendet. Dazu serviert man Weißbrot und Sahne-Meerettich. Wir wünschen guten Appetit!

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>> Prien

Touristinformation:

Prien Marketing GmbH
Alte Rathausstr. 11
83209 Prien am Chiemsee
Tel. 08051 6905 – 0
info@tourismus.prien.de

Gastronomie:
  • Fischhütte Reiter mit Gartenbewirtschaftung
    Forellenweg 29
  • Zum Fischer am See
    Harrasserstraße 145
    www.fischeramsee.de
Fisch:
  • Chiemseefischerei Stephan
    Alte Rathausstraße 31
  • Chiemseefischerei Hans Stephan
    Greamandlweg 16
  • Chiemsee-Fischerei
    Michael und Brigitte Reiter
    Karpfenweg 5
  • Fischhütte Reiter
    Forellenweg 29
  • Fischerstüberl der Chiemseefischerei Stephan
    Alte Rathausstraße 31



Alle Adressangaben wurden von den einzelnen Genussorten zur Verfügung gestellt und für die Tourenvorschläge vollständig übernommen. Eine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit wird nicht übernommen.“

Bayerisches Staatsministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Forsten