13-Brauereien-Weg

Tourlänge gesamt ca. 32 km
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Fahrtzeit gesamt ca. 20 Minuten
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Fahrtzeit gesamt ca. 2 Stunden

Der 13-Brauereien-Weg verläuft auf 32 km durch die Gemeinden Litzendorf, Memmelsdorf und Strullendorf im östlichen Landkreis Bamberg. Der markierte Wanderweg verbindet 13 Traditionsbrauereien in verschiedenen Gemeindeteilen und führt Sie dabei durch die malerische Landschaft der „Fränkischen Toskana“. Los geht es in Memmelsdorf an der Hauptstraße, Bushaltestelle „Memmelsdorf Markt“. Der markierte Wanderweg verläuft von Schloss Seehof durch bewaldete Höhenzüge mit den beiden höchsten Erhebungen des Landkreises Bamberg, dem Geisberg (596 m) und dem Stammberg (560 m) und dem herrlichen Ausblick vom Eulenstein auf das reizvolle Ellertal mit einer sanften Hügellandschaft, durch das Zeegenbachtal und durch idyllische Fachwerkdörfer bis hin zum Regnitztal bei der Gemeinde Strullendorf.

Der kulinarische Dreiklang „Bier, Braten und Brotzeit“ ist in Franken traditionell verankert. In den Brauerei-Gasthöfen, Bierkellern und Gaststätten entlang des 13-Brauereien-Weges wird diese Tradition als lebendige Wirtshauskultur noch gelebt. „Wir gehen heute auf den Keller“, so lautet ein geläufiger Spruch der Einheimischen, die ihr Seidla (ein Tonkrug) nach Feierabend oder am Wochenende gerne in einem der Bierkeller am 13-Brauereien-Weg genießen. Das Bier am 13-Brauereien-Weg wird hauptsächlich in Manufakturen hergestellt, denn hochautomatisierte Bierindustrie findet sich hier nicht. In den familiengeführten geführten Brauereien gibt es kaum Automation, der größte Teil des Produktionsprozesses wird in Handarbeit vom Brauer durchgeführt.

Am 13-Brauereien-Weg finden Sie sage und schreibe 86 Biersorten, darunter auch vielversprechende Neuinterpretationen wie Gaumenkitzler, Görchlabier, Braunbier, Räuschla, Richard Wagner Dunkles, Fürst Winter, Stöffla, Helle Lotte und Nessie IPA. Eine echte Besonderheit: Frauen als Brauer brauen ein Bier für Frauen, das sich „Holla die Bierfee“ nennt, gebraut von drei jungen Braumeisterinnen aus der Genussregion Oberfranken, darunter Isabella Mereien von der Brauerei Drei Kronen Memmelsdorf. Die Brauereien Höhn Memmelsdorf („Görchlabier“) und Krug in Geisfeld („Lagerbier“) setzen ausschließlich auf Fassbier und Ausschank im eigenen Gasthof. Dieses Bier finden Sie daher weltweit nur an diesem Ort. Entsprechend sind auch die „Görchla-Trüffel“ der Brauerei Höhn weltweit einzigartig und nur hier erhältlich. Kenner schätzen auch eine spezielle oberfränkische Spezialität: das Rauchbier. Diese Biersorte wird von mehreren Brauereien gebraut und am 13-Brauereien-Weg angeboten. Alle diese Biere werden jedoch nicht nur getrunken, sondern verfeinern auch regionale Speisen. Aus den lokal gebrauten Bieren werden zahlreiche regionaltypische, fränkische Köstlichkeiten entwickelt, die mit bierigen Zutaten verfeinert werden, z.B. Pulled-Schäuferla mit Dunkelbiersoße, Bierbratwürste, Biergelee oder Biereis …

Die Auswahl ist groß – der Genuss ebenso!

Link zu Google Maps:

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Touristinformation:

Tourismusbüro „Fränkische Toskana“
Am Wehr 3
96123 Litzendorf
Tel. 09505 8064106
info@fraenkische-toskana.com

Genussadressen:
Brauereien:
  • Brauerei Wagner Merkendorf
  • Brauerei Hummel Merkendorf
  • Brauerei Göller Drosendorf
  • Brauerei Höhn Memmelsdorf
  • Brauerei Drei Kronen Memmelsdorf
  • Brauerei Knoblach Schammelsdorf
  • Brauerei Hölzlein Lohndorf
  • Brauerei Reh Lohndorf
  • Brauerei Hönig Tiefenellern
  • Brauerei Winkler Melkendorf
  • Brauerei Griess Geisfeld
  • Brauerei Krug Geisfeld
  • Brauerei Sauer Roßdorf a.F.

Nächstes Ziel: Bamberg

gesamt ca. 9 km
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Fahrtzeit gesamt ca. 12 Minuten
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Fahrtzeit gesamt ca. 30 Minuten
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Fahrtzeit gesamt ca. 40 Minuten

Bamberg, 96047

Bamberg zu besuchen ist ein echtes Erlebnis, schließlich gilt die Stadt als eine der schönsten Städte Deutschlands. Die hervorragend erhaltene Altstadt umfasst die drei historischen Stadtbezirke Berg-, Insel- und Gärtnerstadt. Die historische Bausubstanz ist im Wesentlichen von Gotik und Barock geprägt und umfasst nahezu 1.300 einzelne Bauwerke, die unter Denkmalschutz stehen.

Die Gärtnertradition reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Noch Mitte des 19 Jahrhunderts gab es 378 Gärtnerbetriebe in der Stadt. Heute gibt es immerhin noch ca. 20 Vollerwerbsgärtnereien. Neben dem typischen Gemüseanbau haben sich die Betriebe nun auch auf Obst, Beet- und Balkonpflanzen, Stauden und Bäume spezialisiert. Die in der Stadt Bamberg ansässigen Gärtner bauen ihre einmaligen lokalen Gemüsesorten (die Kartoffelsorte Bamberger Hörnla, Bamberger Rettich, Bamberger Spitzwirsing, Knoblauch, Bamberger Zwiebel etc.) überwiegend auf kleinstrukturierten Flächen an. Eine Bamberger Besonderheit ist der Süßholzanbau.

Süßholz erlebt gerade eine Renaissance und findet in zahlreichen lokalen Spezialitäten Verwendung. So bietet die Metzgerei Kalb in Bamberg Süßholzschinken, Süßholzwurzen und Süßholzsenf an. Die Spezialitäten Manufaktur Kramer stellt einen Süßholzlikör her und die Konditorei Riffelmacher bietet selbst hergestelltes Süßholzeis an. Darüber hinaus werden Süßholzminztee und Süßholzingwertee zum Verkauf angeboten.

Die Bamberger Biertradition geht bis in das Jahr 1122 zurück. In Bamberg wird heute noch von zwei Brauereien, Schlenkerla und Spezial, traditionelles Rauchbier hergestellt. Beide betreiben hierzu jeweils noch eine hauseigene kleine Mälzerei, in der das Malz über dem offenen Feuer – von Hand geschürt – getrocknet (=gedarrt) wird. Durch die aufwendige Art der Malzherstellung wird der milde, typisch feine Rauchgeschmack erzielt. Im Speisenangebot der Brauerei Schlenkerla finden sich z.B. hausgemachte Bratwürste mit Rauchmalz. Das Rauchbier findet sich in modernen Variationen auch in vielen anderen Produkten wie z.B. im Rauchbiertrüffel eines Bamberger Cafes oder im Rauchbierbrot einer Bamberger Bäckerei. Das Gericht „Gefüllte Bamberger Zwiebel“ wird in einer delikaten Rauchbiersoße serviert und die Brauerei Spezial bietet einen Rauchweizenbrand an. Aber auch sonst lässt die Vielfalt des Angebotes der elf handwerklich produzierenden Brauereien fast keine Wünsche offen – Sie können in Bamberg rein theoretisch über 40 verschiedene Biere verkosten! Dazu gibt es viele saisonale Spezialitäten wie das Kellerbier im Sommer, Bockbiere im Herbst/Ostern sowie weitere Sonderbiere.

Die Bamberger Speise-Spezialitäten bieten mit dem „Bamberger Hörnla“ gleich in doppelter Ausführung echten Genuss: Die historische Kartoffelsorte „Bamberger Hörnla“ wird von Kennern als wunderbar nussig und „speckig“ geschätzt und war 2012 „Kartoffel des Jahres“. Daneben gibt es aber auch noch das Gebäck „Bamberger Hörnchen“, ein Vorläufer des Croissants. Bereits 1483 wurde in Bamberg auf einen „Hörnleinsbeck“ hinter St. Martin verwiesen. Über Jahrhunderte hat sich die charakteristische Form und der unvergleichlich zarte Buttergeschmack dieses Gebäcks erhalten. Jede Familienbäckerei hütet dabei ihr eigenes, geheimes Rezept. In den selbst hergestellten Lebkuchen der Bäckerei Seel ist das Bamberger Butterhörnchen als Grundzutat mitverwendet.

Sie haben es wohl längst erkannt: In Bamberg muss niemand verhungern oder verdursten!

Link zu Google Maps:

>> Bamberg

Touristinformation:

Tourismus & Kongress Service Bamberg
Geyerswörthstraße 5
96047 Bamberg,

Tel.  0951 2976-200
tourist-info@bamberg.info

Gastronomie:
  • Rauchbierbrauerei Schlenkerla
    Dominikanerstraße 6
  • Brauereigasthof Spezial
    Obere Königstraße 10
  • Spezial-Keller
    Sternwartstraße
Backwaren:

Bäckerei Seel
Lugbank

Fleisch/Wurst:

Kalb Fleischwaren GmbH
Theuerstadt 5

Eis:

Konditorei Riffelmacher
Obere Brücke 12

Lebkuchen:

Bäckerei Seel
Dominikanerstraße 8



Alle Adressangaben wurden von den einzelnen Genussorten zur Verfügung gestellt und für die Tourenvorschläge vollständig übernommen. Eine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit wird nicht übernommen.“

Bayerisches Staatsministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Forsten